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Es orakelt wieder! 3. Liga Hinrunde Saison 2012/2013

20 Juli 2012 Kein Kommentar

Von vielen gefürchtet, von manchen geliebt! Hier ist es wieder, das berühmte Orakel zur Hinrunde der Saison 2012/13! Diesmal garantiert mit drittklassigen Kommentaren und ähnlich hohem Wahrheitsgehalt wie die “Blaue Vision“, die unbestätigten Meldungen zur Folge von der Stuttgarter Presse bereits als präferierte Informationsquelle für investigativen Journalismus genutzt wird! Hier erfahrt Ihr exklusiv wie die Hinrunde auf und abseits des Platzes für unsere Blauen Götter aus Degerloch verlaufen wird!

1. Spieltag der 3. Liga
Daniel WagnerSamstag, 21. Juli 2012, Anstoß um 14.00 Uhr in der DKB-Arena Rostock
FC Hansa Rostock – SV Stuttgarter Kickers 1:0
Im Duell Aufsteiger beim Absteiger stand das Spiel, in dem die Blauen das bessere Team waren, lange auf der Kippe. Aus Sympathie mit dem FC Hansa Rostock trugen die Kickers ein Sondertrikot mit dem Schriftzug “Ja zum FCH”, das später noch eine entscheidende Rolle spielen sollte. Die 600 mitgereisten Kickers-Fans unterstützten die Blauen lautstark und feierten mit den anderen 14.000 Fans im Ostseestadion eine rauschende Party. Die tragische Figur des Nachmittags wurde Kickers-Keeper Daniel Wagner. Der “Schnapper” verfing sich bei einer gegnerischen Flanke in seinem zu weiten Trikot und segelte weit am Ball vorbei, den Patrick Wolf, Hansa Spieler und Sohn von Ex-Kickers-Trainer und Spieler Wolfgang Wolf 5 Minuten vor Schluss zum Sieg für die Mecklenburger einköpfte.

2. Spieltag der 3. Liga
Samstag, 28. Juli 2012, Anstoß um 14.00 Uhr im GAZi-Stadion auf der Waldau
SV Stuttgarter Kickers – SV Wehen Wiesbaden 4:1
Der Partysommer geht weiter. Was hat die Waldau diesen Sommer an Fußballfesten erleben dürfen? Aufstiegsfeier, Testspiel-Erfolg gegen Celtic und jetzt auch noch ein Tore-Festival im ersten 3.Liga-Heimspiel seit mehr als 3 Jahren. Dabei sah es zu Beginn gleich mal zappenduster aus, denn die Gäste aus Hessen gingen bereits nach vier Minuten mit 1:0 in Führung. Nach einer verschlafenen halben Stunde fanden die Blauen jedoch besser ins Spiel und siegten völlig verdient durch Tore von Grüttner (2x), Alvarez und Leist. Zuschauer: 5.400

3. Spieltag der 3. Liga
Samstag, 4. August 2012, Anstoß um 14.00 Uhr in der Voith-Arena
1. FC Heidenheim – SV Stuttgarter Kickers 0:1
Zum Auswärtsspiel auf die Ostalb pilgerten 1.200 Kickers-Fans und diese treuen Anhänger sollten Ihre Reise nicht bereuen. Der selbsternannte Aufstiegsaspirant vom 1.FCH wurde zwar seiner Favoritenrolle gerecht und dominierte das Spiel, scheiterte jedoch Chance um Chance an der hervorragend positionierten Innenverteidigung und eines an diesem Tag glänzend aufgelegten Daniel Wagner. Der in der 87.Minute eingewechselte Tobias Rühle – vor Saisonbeginn vom 1.FCH aufgrund eines angeblichen Alkoholproblems aussortiert und auf die Waldau gewechselt – schoss in der Nachspielzeit den Siegtreffer der Blauen. Im Interview nach Spielende verrät der Mann des Tages dann auch seine restliche Abendplanung: “Heut schieß ich mich so richtig weg!”.

4. Spieltag der 3. Liga
Mittwoch, 8. August 2012, Anstoß um 19.00 Uhr im GAZi-Stadion auf der Waldau
KanitzSV Stuttgarter Kickers – Hallescher FC 1:1
Die Vorberichterstattung zum Flutlichtspiel in der englischen Woche wurde überschattet vom eingelegten Protest der Heidenheimer Offiziellen gegen die Wertung des vorangegangenen Spiels. Sie forderten eine Blutdopinganalyse bei Tobias Rühle, da er Samstagabend nach 21 Uhr ohne Begleitung seiner Eltern beim Naschen von Traubenzucker im idyllischen Heidenheim beobachtet wurde. Das Sportgericht lehnte ab und verurteilte im Gegenzug das Heidenheimer Präsidium zu einem Samstagabend-Ausflug in die Landeshauptstadt. Der Schiedsspruch lautete: “Meine Herren, Ihnen würde es mal gut tun, aus Ihrer Dorfidylle rauszukommen und die große, weite Welt zu entdecken.”
Das Heimspiel gegen Halle lockte dann 5.700 Zuschauer auf die Waldau, obwohl im Forum wieder tagelang darüber diskutiert wurde, Flutlichtspiele seien ein Zuschauerkiller. Saisonrekord! Das Spiel selbst war weniger rekordverädchtig. Die Führung durch Assi-Peter Sprung (19. Minute) konnte nicht über die Zeit gerettet werden. Die Gäste glichen kurz nach der Halbzeit zum 1:1 Endstand aus. Torschütze war ein alter Bekannter: Niko Kanitz knallte die Kugel aus 37 Meter unhaltbar in den Winkel des Kickers-Gehäuses. Im Forum werden Stimmen laut: Niemals hätte man solch ein Juwel ziehen lassen dürfen.

5. Spieltag der 3. Liga
Samstag, 11. August 2012, Anstoß um 14.00 Uhr im GAZi-Stadion auf der Waldau
VfB Stuttgart II – SV Stuttgarter Kickers 0:3
Auswärtsspiel im eigenen Stadion und die Hausherren machten sich durch die Blockeinteilung schon im Vorfeld unbeliebt. Während alle beide VfB-Fans die Gegengerade für sich haben durften, und der G-Block zum Pufferblock erklärt wurde, blieb den Kickers-Fans ausschließlich Block H für Stehplätze übrig. Der Stimmung tat dies keinen Abbruch, und die sage und schreibe 6.000 Zuschauer unterhalb der Haupttribüne supporteten Ihr Team so lautstark, dass nach dem Spiel Risse im Fundament der Hauptribüne festgestellt wurden. Der für 2015 angedachte Abriss und Neubau der Haupttribüne wird somit in den kommenden Wochen nochmals diskutiert und gegebenenfalls vorgezogen werden. Die Partie selbst war ebenfalls sehr erfrischend und die Blauen dominierten die Pampers-Truppe vom Wasen nach Belieben. Ein ungefährdeter 3:0 Auswärtssieg stand am Ende zu Buche. Die Tore erzielten Tobias Rühle (2x) und Thorben Stadler.

6. Spieltag der 3. Liga
Marcos AlvarezSamstag, 25. August 2012, Anstoß um 14.00 Uhr im GAZi-Stadion auf der Waldau
SV Stuttgarter Kickers – VfL Osnabrück 2:1
Die Kickers bauten ihre Serie aus und gewannen in einer körperbetonten Partie durch Tore von Jatta und Alvarez mit 2:1. In der anschließenden Pressekonferenz gab Kickers-Trainer Dirk Schuster zu Protokoll, Jatta nur deshalb aufgestellt zu haben, damit Forumuser Martin im “Maschinenthread” endlich aufhört permanent und mit fundierten Argumenten den Einsatz Jattas zu fordern. Bei dieser Gelegenheit stellte Schuster auch heraus, dass eine Verpflichtung von Orlando Smeekes nicht in Frage kommt und er unter gar keinen Umständen Ali Pala auflaufen lassen wird, solange er noch nicht ohne Krücken laufen kann. Nebenbei stellen die Kickers mit 6.200 Fans im Stadion einen neuen Saisonrekord auf und stehen nun auf Platz 3 in der Tabelle.

7. Spieltag der 3. Liga
Mittwoch, 29. August 2012, Anstoß um 19 Uhr in der Schüco-Arena
DSC Arminia Bielefeld – SV Stuttgarter Kickers 0:0
Die Partie des Spitzenreiters aus Bielefeld gegen die Blauen konnte die hohen Erwartungen nicht erfüllen. Nach 90 Minuten stand bei strömendem Regen auf beiden Seiten die Null. Auf dem durchnässten Rasen war an ein schnelles Kombinationsspiel nicht zu denken und Schiedsrichter Michael Kempter zeigte 12mal die gelbe Karte und musste auch zweimal in die Gesäßtasche greifen, um Platzverweise gegen die Kickersspieler Fennell und Auracher auszusprechen. Letzteres schien ihm großen Spass zu bereiten und sofort wurde man an seinen ebenso talentierten Bruder Robert erinnert, der schon mehrfach in Stuttgart die Meßlatte für miserable Schiedsrichterleistungen nach oben verschieben konnte. Jerome Gondorf konnte der Fahrt nach Bielefeld dennoch was Gutes abgewinnen: “Eine Stadt zu bereisen, die es gar nicht gibt, ist immer eine Reise wert!”

8. Spieltag der 3. Liga
Samstag, 1. September 2012, Anstoß um 14.00 Uhr im GAZi-Stadion auf der Waldau
SV Stuttgarter Kickers – Alemannia Aachen 2:3
Nach sieben Spielen ohne Niederlage mussten sich die Kickers nach harten Kampf knapp mit 2:3 geschlagen geben und rutschten in der Tabelle auf Platz 6 ab. Aachen ging früh in Führung und so stand es zur Halbzeit 0:3. Seitens der Zuschauer auf der Haupttribüne gab es Pfiffe und “Vorstand raus”-Rufe. Nach der Halbzeit drehten die Kickers auf und kamen durch einen Doppelpack von Marco Grüttner bis zur 60. Minute auf 2:3 heran. Als dann auch noch der ständig provozierende Sascha Rösler vom Platz gestellt wurde, nahm der Druck der Blauen noch weiter zu. Doch das erlösende Tor wollte nicht fallen, obwohl Peter Sprung, Enzo Marchese, Julian Leist und Thorben Stadler noch beste Torchancen hatten, diese aber nicht nutzen konnten. Die 7.100 Fans im Stadion verabschiedeten die Mannschaft trotz der Niederlage mit großem Applaus für die gezeigte Moral.

9. Spieltag der 3. Liga
Sonntag, 16. September 2012, Anstoß um 14.00 Uhr im Stadion Rote Erde
Borussia Dortmund II – SV Stuttgarter Kickers 1:3
Im Duell der Aufsteiger konnten die Kickers nach zuletzt zwei sieglosen Spielen wieder einen Dreier einfahren. Die Tore für die Blauen erzielten Julian Leist per Kopf, Fabio Leutenecker und Enzo Marchese mit einem unglaublichen Freistoßtor aus 22 Metern. Am Rande des Spiels sorgte Kickers-Forumsmitglied Schwabenrooster für Aufregung. Statt wie im Forum wochenlang angekündigt seine ominöse Sabine mitzubringen, hatte er sich offensichlich seit längerer Zeit mit seiner treuen Begleiterin Jacky befasst, was zu merkwürdigen Ausfallerscheinungen führte. Als er dann plötzlich mit einem brennenden Bengalo in der Hand auf der Haupttribüne auftauchte und pausenlos “Hier regiert der S04″ skandierte, wurde er vom Ordnungsdienst abgeführt und mit einem 3-jährigen bundesweiten Stadionverbot bestraft! Ab diesem Tag wurde Schwabenrosster für die Befürworter von Pyrotechnik zur Gallionsfigur und so stand Schwabenrooster bei jedem Spiel in der Hinrunde vor dem Stadion und hielt eine Wunderkerze als Zeichen des Protests in der Hand.

10. Spieltag der 3. Liga
Samstag, 22. September 2012, Anstoß um 14.00 Uhr im GAZi-Stadion auf der Waldau
SV Stuttgarter Kickers – 1. FC Saarbrücken 2:0
Wieder einmal kam Europapokalfeeling in Degerloch auf. Die Kickers haben schließlich nicht jeden Tag eine Mannschaft aus Frankreich zu Gast. Die Blauen spielten vor 5.800 Zuschauern von Beginn an druckvoll und konzentriert und ließen dem Gegner keine Chance. Schon in der ersten Halbzeit erzielten Grüttner und Alvarez mit einem sehenswerten Heber die Tore für die Blauen. Kickers-Torwart Daniel Wagner war über 90 Minuten völlig beschäftigungslos, so dass Torwarttrainer Tobias Linse die Befürchtung äußerte, dass sich der Schnapper wundgelegen haben könnte. Die französichen Fans zeigten deutlich mehr Engagement als ihr Team und zerlegten vor dem Spiel den Kiosk vor dem Gästebereich und zerstachen die Reifen an den geparkten Bussen. Später stellte sich ärgerlicherweise heraus, dass es sich um Saarbrücker Fanbusse gehandelt hatte und so machte sich der Mob mit hängenden Köpfen und DB-Wochenend-Tickets in der Hand auf den langen Heimweg. Die Kickers-Fans feierten an diesem sonnigen Spätsommertag noch bis in die Nacht den Sieg ihrer Blauen.

11. Spieltag der 3. Liga
Mittwoch 26. September 2012, Anstoß um 19.00 Uhr im Sparda-Bank-Hessen-Stadion
Kickers Offenbach – SV Stuttgarter Kickers 1:3
Die Kickers feierten in Offenbach den dritten Sieg in Folge. OFC-Torwart Robert Wulnikowski hatte sich offensichtlich fest zum Ziel gemacht, die Fanfreundschaft zwischen den beiden Vereinen durch großzügige Gastgeschenke etwas aufzufrischen. Zwar ging der OFC nach einer Ecke früh in Führung, doch schon 5 Minuten später warf sich Wulnikowski beim Versuch eines schnellen Abwurfs selbst ins Netz. Nach der Halbzeit ließ Wulnikowsi dann einen völlig verunglückten Freistoß von Enzo Marchese aus 42 Metern durch die Beine rutschen und kurz vor Schluss rutschte dem OFC-Keeper eine harmlose Flanke durch die Finger. Der Ball landete direkt vor den Füßen von Omar Jatta, der das Spielgerät nur noch zum 1:3 über die Linie drücken musste. Wulnikowski zeigte sich nach dem Spiel tief enttäuscht und machte deutlich, dass er zukünftig auf seinen neuen Torwarthandschuhe (Fabrikat “Fliegenfänger Ullreich”) verzichten werde.

12. Spieltag der 3. Liga
Samstag, 29. September 2012, Anstoß um 14.00 Uhr im GAZi-Stadion auf der Waldau
SV Stuttgarter Kickers – Karlsruher SC 5:3
Das Derby geben den KSC fand letztlich doch im Kickersstadion statt und 10.000 begeisterte Fans erlebten eines der absoluten Highlights der Hinrunde. Der KSC hatte in der Sommerpause wahllos Spieler eingekauft und hatte plötzlich 40 Spieler im Kader. Unbestätigten Berichten zur Folge hatte KSC-Manager Oliver Kreuzer bei Felix Magath hospitiert und deshalb diese zukunftsweisende Strategie gewählt. Der finanziell angeschlagene KSC schien aber durch seinen neuen Hauptsponsor “Ristorante Il Badenso” einen warmen Geldregen erfahren zu haben. Im Duell mit den Kickers half das allerdings nichts. Die Kickers spielten die Karlsruher an die Wand. Schon zur Halbzeit stand es durch Tore von Grüttner, Gerster, Marchese und Rühle 4:0 für die Blauen. In der Pause wechselte Kickers-Trainer Schuster gleich dreimal aus, um seinen Leistungsträgern eine Verschnaufpause zu geben. Trotzdem traf Alvarez in der 55. Minute zum 5:0. Die Karlsruher gingen sehr hart zu Werke und als Folge daraus musste Evers nach einem Tritt auf den Oberschenkel verletzt den Platz verlassen. Der in der Halbzeit eingewechselte Ali Pala musste kurz darauf mit muskulären Problemen im Oberschenkel ebenfalls den Platz verlassen. Als dann auch noch Kickers-Aggressor “Assi-Peter” Sprung mit Gelb-rot vom Platz flog, waren die Blauen nur noch zu acht. Der KSC traf in der Schlussphase noch 3mal und so wurde es fast noch knapp, aber Kickers-Keeper Wagner hielt als Fels in der Brandung den Sieg für die Kickers fest. Mit dem vierten Sieg in Folge kletterten die Kickers auf Tabellenplatz 2.

13. Spieltag der 3. Liga
FC Rot-Weiß Erfurt – SV Stuttgarter Kickers 1:1
Im Duell mit den Thüringern konnten die Kickers von Glück reden, dass ein Punkt mitgenommen werden konnte. Die Blauen lagen schnell mit 0:1 zurück und es lief nicht viel zusammen. Die Erfurter erspielten sich immer wieder gefährliche Torchancen und der wiedergenesene Kickers-Torwart Günay “Der Hexer” Güvenc bewahrte die Kickers mit sensationellen Paraden vor einem höheren Rückstand. Als in der 84. Minute der stark gelb-rot-gefährdete Fennell den Platz verließ und von Ex-Kapitän Simon Köpf ersetzt wurde, hatten die 300 mitgereisten Kickers-Fans fast die Hoffnung aufgegeben, dass die Blauen nochmal zurück ins Spiel finden würden. Doch in der 88. Minute kam es dann anders. Simon Köpf schraubte sich nach einer herrlich hereingezwirbelten Freistossflanke von Enzo Marchese am langen Pfosten zum Kopfball und wuchtete die Kugel unhaltbar zum glücklichen 1:1 in die Maschen!

14. Spieltag der 3. Liga:
SV Stuttgarter Kickers – Wacker Burghausen 0:1
Ausgerechnet gegen Wacker Burghausen riss die Serie der Kickers und man verlor Zuhause nach desolater Vorstellung mit 0:1. Die Kickers-Fans auf der Haupttribüne quittierten die Leistung der Blauen erneut mit Pfiffen und wer den Arm noch heben konnte, winkte enttäuscht ab. Inzwischen hatte Guido Buchwald seine Kontakte in Japan spielen lassen und drei Neuzugänge aus dem “Land der aufgehenden Sonne” präsentiert, deren Namen zum Redationsschluss leider nur in japanischen Schriftzeichen vorlagen. Als Randnotiz sei noch angemerkt, dass einer der 5.200 Zuschauer an diesem Nachmittag eine Erleuchtung hatte. Kickers-Forumsmitglied Nullsiebenelf wurde im B-Block freundlich aufgeklärt, dass der Spitzname “Assi-Peter” von Kickers-Stürmer Peter Sprung nicht für Assistenztrainer steht und er Nullsiebenelf bitte damit aufhören möge, Sprung anzubrüllen, dass er auswechseln solle.

15. Spieltag der 3. Liga:
Tobias RühleSV Stuttgarter Kickers – SpVgg Unterhaching 4:0
Bei herbstlichem Wetter versöhnten die Kickers ihre Fans mit einem grandiosen 4:0 gegen Unterhaching. Mit 4.800 Zuschauern war die Partie das bislang am schlechtesten besuchte Spiel und diejenigen, die nicht im Stadion waren, haben dass sicherlich bitter bereut. Kickers-Trainer Dirk Schuster ließ seine Mannschaft im bis dahin noch praktizierten 2-1-3-1-3-System auflaufen, was ich als taktischer Schachzug erwies, mit dem die Vorstädter aus München zu keiner Zeit zurecht kamen. Zur Halbzeit führten die Blauen trotz vieler weiterer Torchancen nur mit 1:0. Der Torschütze war mit Tobias Rühle der bis dahin beste Mann auf dem Platz, der offensichtlich Zielwasser getrunken hatte. Nach der Pause bereitete Rühle einen weiteren Treffer durch Leutenecker vor und traf per Volleyschuss von der Eckfahne ins Tor der Hachinger. Laut Augenzeugenberichten waren einige Vertreter aus Heidenheim im Stadion, die nach der überragenden Vorstellung von Rühle und angesichts der lukrativen Angebote wutentbrant die Tribune verließen und sich anschließend beim Paule gründlich volllaufen ließen. Jerome Gondorf durfte sich nach schönem Doppelpass mit dem eingewechselten Dago (Leihgabe von Kickers III) auch noch in die Torschützenliste eintragen.

16. Spieltag der 3. Liga:
SV Babelsberg 03 – SV Stuttgarter Kickers 1:0
In Berlin konnten die Blauen leider nicht an die gute Form gegen Unterhaching anknüpfen und kamen mit 0:1 verdient unter die Räder und rutschten in der Tabellen wieder auf Rang 5 ab. Kickers-Coach Dirk Schuster brachte in der Pressekonferenz seinen Frust darüber zum Ausdruck, dass die Leistungen der Blauen zu schwankend seien und dass man Gefahr liefe, den angepeilten Aufstieg leichtfertig zu gefährden. Schließlich könne es mit dieser Qualität im Kader nicht sein, dass man gegen Mannschaften wie Babelsberg oder Burghausen nicht gewinnt. Im Kickers-Block nutzte Kickers-Fan “Spuki” das langweilige Spiel, um einen neuen persönlichen Rekord im Verdrücken von Steakbrötchen während eines Kickers-Spiels aufzustellen. Spuki, unter Kickers-Fans längst dadurch bekannt, dass er die zahlreichen Steakbrötchen nach dem käuflichen Erwerb immer liebevoll und unverpackt in seinen Jackentaschen verschwinden lässt, erreichte mit handgezählten 13 verdrückten und mit reichlich Gerstensaft heruntergespülten Steakbrötchen eine neue Bestleistung, an der er in Zukunft zu knabbern haben wird!

17. Spieltag der 3. Liga:
Dirk SchusterSV Stuttgarter Kickers – SC Preußen Münster 2:1
Eisige Temperaturen haben die Waldau erreicht. Während beim Gast aus Münster drei Spieler mit langen Unterhosen aufliefen, brannte Dirk Schuster regelrecht auf den nächsten Dreier. In Flip Flops, kurzer Hose und Polohemd stand der Trainer unserer Blauen 90 Minuten lässig Kaugummikauend in seiner Coaching-Zone und peitsche sein Team nach vorn. Im späteren Interview gab Schuster zu Protokoll: “Kalt wurde es mir in den 90 Minuten nur einmal: Und zwar als Tobias Rühle in der 77.Minute seinen Volleykracher aus 20 Metern in die Maschen knallte. Da habe ich sogar Gänsehäut bekommen und es ist mir eiskalt den Rücken runtergelaufen. Dies sind Momente, wo ich eine derart starke Erregung verspüre, die keine Frau der Welt hervorrufen kann!”

18. Spieltag der 3. Liga:
Chemnitzer FC – SV Stuttgarter Kickers 2:0
450 km sind die drei Fanbusse und zahlreiche Privat-PKW Richtung Chemnitz gefahren, um erfahren zu müssen, dass die Partie aufgrund der anhaltenden Kältewelle und dem gefrorenen Platz abgesagt wurde. Dirk Schuster äußerte sich in den Medien, dass er diese Entscheidung überhaupt nicht nachvollziehen könne. “Fußball ist eine Freiluftsportart und nichts für Weicheier!” Aufgrund der angekündigten Wetterprognose mit milderen Temperaturen für die darauffolgenden Tage setzte die DFL das Nachholspiel auf den folgenden Montag. Dies nahmen die Kickers zum Anlass in Chemnitz ein Trainingslager aufzuschlagen. Zahlreiche Fans schlossen sich dem langen Wochenende in Chemnitz an, so dass 2 der 3 Busse ebenfalls in Chemnitz blieben. Ein Partyreiches-Wochenende im Osten fand statt und auch die Mannschaft konnte Ihre Fannähe nicht zurück halten. Entsprechend gezeichnet von den durchzechten Nächten gabs im Nachholspiel eine Pleite. Kapitän Marchese sah sich am Tag danach zu einem öffentlichen Brief an die Kickers-Fans gezwungen:

Liebe Kickers-Fans,

clever war’s nicht, aber dafür unvergesslich geil! Wir freuen uns schon auf die nächste Party mit Euch nach dem 38.Spieltag. KICKERS ODER WAS?

In Liebe,
Euer Porno mit Team

19. Spieltag der 3. Liga:
SV Stuttgarter Kickers – SV Darmstadt 98 2:2
Letztes Heimspiel der Hinrunde und die Haupttribüne ist voller Späher der 2.Liga. Objekt der Begierde ist Tobias Rühle, der mit zwischenzeitlich 8 Toren und 7 Torvorlagen maßgeblich an der erfolgreichen Hinrunde der Blauen beteiligt ist. Irritiert sind die Späher jedoch beim Blick ins Kickers-Magazin. Der 1.FC Heidenheim hatte eine doppelseitige Anzeige geschalten: “Kauft nicht den Rühle. Der trinkt und sein Vater fährt in Heidenheim mit einem Traktor rum, dessen CO2-Ausstoss nicht mal für eine rote Feinstaubplakette ausreicht!”. Genützt hat die Anzeige nichts. Rühle trifft erneut doppelt und gibt nach der Partie seinen sofortigen Wechsel zum Bundesligisten Eintracht Frankfurt bekannt. Geld sei nicht das ausschlaggebende Argument gewesen, aber die Eintracht habe mit Krombacher einen äußerst sympathischen Hauptsponsor.
Amazon-Shopping zu Gunsten der Kickers

Fotos: thomas.rippler@rippler.de

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